
Seit etwas längerer Zeit lässt der asiatische Staat Iran wieder einmal im IT-Bereich von sich reden. Wie die Regierung des Landes vor kurzem behauptete, wurden zwei neue Supercomputer entwickelt, die angeblich mächtig genug sind, um sich einen Platz in der Top 500 Liste der leistungsfähigsten Systeme der Welt zu verdienen.
Die offizielle Ankündigung über die Fertigstellung wurde im Iran zu einem ziemlich großen Event gemacht, wo selbst einige hohe iranische Regierungsbeamte inklusive Präsident Mahmud Ahmadinedschad vor Ort waren.
Wären die beiden neuen System in einem anderen Land vorgestellt werden, so wäre daraus wohl keine so große Sache gemacht worden. Auch wenn diese Entwicklung für den iranischen IT-Markt sicherlich etwas Großes bedeutet, spielen diese auf dem Weltmarkt keine sonderliche große Rolle. Selbst das größere der beiden Supercomputing Systeme ist noch um ein Vielfaches kleiner, als das derzeit größte System der Welt in China.
Dennoch dürfte über den beiden Systemen doch ein kleiner Schatten liegen, zumindest aus amerikanischen Kreisen ist immer wieder davon die Rede, dass der Iran einige der verwendeten Komponenten auf dem Schwarzmarkt erstanden hat. Zusätzlich ist das Land auch Schauplatz eines wahren Cyberkriegs, wie etwa der Wurm Stuxnet zeigt.



Was passiert, wenn man 1760 Playstation 3 zusammenschaltet? Man erhält den schnellsten interaktiven Computer des US Verteidigungsministeriums. Das ist nebenbei auch Platz #33 auf der Liste der schnellsten Computer der Welt.