Vor wenigen Tagen veröffentlichte T-Mobile ihre Ergebnisse für das vierte Quartal 2010. Unter den zahlreichen Statistiken und Berichten fand sich auch eine Information, die für das Unternehmen möglicherweise problematisch sein könnte. Wie eine der Statistiken zeigt, hat T-Mobile im vergangenen Quartal einige Kunden verloren. Damit ist das Unternehmen der einzige der vier großen Provider, der einen Kundenverlust hinnehmen musste.
Doch warum entschließen sich bestehende T-Mobile Kunden ziemlich schnell auf einen anderen Provider umzusteigen?Laut Meinungen verschiedener Experten gibt es keinen speziellen Grund dafür, viel mehr sind hierbei mehrere zusammenspielende Faktoren entscheidend, die schlussendlich den Ausschlag geben. Allerdings hat dies wohl auch damit zu tun, dass viele Konsumenten noch immer in dem Glauben sind, dass T-Mobile im Vergleich zu seinen Konkurrenten ziemlich spät auf 3G umgestiegen ist. Zusätzlich meinen auch einige Kunden, dass das Netz von T-Mobile eine geringere Reichweite hat, als die Konkurrenz.
In gewisser Hinsicht steckt der Provider momentan so ziemlich in der Mitte fest, weiter oben ist AT&T und Verizon zu finden, im unteren Bereich finden sich Cricket und MetroPCS.Allerdings scheint die Zahl der verlorenen Kunden noch nicht wirklich dramatisch zu sein, im vierten Quartal 2010 verlor T-Mobile etwa 23.000 Kunden. Ein ziemlich geringer Anteil, wenn man dies mit denn über 33 Millionen Bestandskunden vergleicht. Wesentlich beträchtlicher sieht die Zahl hier aus, wenn lediglich die Vertragskunden angesehen werden, die sich für zumindest zwei Jahre an das Unternehmen binden. Hier musste T-Mobile immerhin 318.000 Kunden vorgeben, allerdings heißt es von offizieller Stelle, dass viele Vertragskunden nach dem Auslaufen ihre Vertrages wieder zu einem Wertkartentarif zurückgekehrt sind.