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Welche Auswirkungen könnte die Katastrophe in Japan auf den deutschen IT-Markt haben?

Menschen aus der ganzen Welt werden sich wohl für eine lange Zeit an den 11. März 2011 erinnern, an jenen Tag, an dem Japan von einem fürchterlichen Erdbeben und einem Tsunami heimgesucht wurde. Nachdem bereits tausende Menschen ihr Heim verloren haben, droht dem asiatischen Land nun auch eine Atomkatastrophe. 

Experten können mittlerweile nicht einmal mehr ausschließen, dass selbst europäische Bürger – und somit auch Deutsche – teilweise massiv von der Naturkatastrophe betroffen sein werden. Abgesehen davon, dass eine mögliche Radioaktivität im unglücklichsten Fall bis nach Mitteleuropa vordringen könnte, werden auch einige Branchen in den nächsten Monaten und eventuell sogar Jahren mit zahlreichen Problemen zu kämpfen haben.

Neben der Autoindustrie betrifft dies vor allem den Elektronik- und IT-Bereich. Wie viele IT begeisterte Menschen in Deutschland wahrscheinlich schon seit längerer Zeit wissen, kommen zahlreiche Produkte und Bauteile aus Japan. Ein Großteil der Hersteller aus dieser Branche haben dort ihre Heimat, was aufgrund der aktuellen Lage auch Folgen für den Endverbraucher in Deutschland und anderen europäischen Ländern nachziehen könnte. Da zahlreiche Atomkraftwerke durch den starken Tsunami wohl nicht mehr voll funktionstüchtig sind, wird es speziell in größeren Städten wie der Hauptstadt Tokio mit dem Strom ziemlich knapp werden. Dies bedeutet auch für einige Betriebe, dass sie ihre Produktion vorläufig einstellen bzw. auf ein Minimum herunterfahren müssen. Ob wir in Deutschland nun etwas von diesen Problemen zu spüren bekommen, wird größtenteils davon abhängen, wie lange die japanischen Unternehmen nicht mit voller Stromauslastung arbeiten können.      
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29. Mär 2011, 09:25