Immer mehr Publisher nehmen sich ein Beispiel an der Politik von Ubisoft und EA ein Beispiel, welche ihre Spiele an einen Nutzeraccount binden um so den Weiterverkauf zu verhindern. So ist es nutzern nicht mehr möglich, Spiele wie Battelfield 3, CoD 3 oder Anno 2070 bei nicht gefallen Gebraucht zu verkaufen, denn jedem Spiel liegt ein Aktivierungscode bei, welcher nur einmal genutz werden kann. Auch ist oft zur vollen Nutzung des betreffenden Spieles eine permanente Internetverbindung nötig, was sich vor allem bei einem Offlinetitel wie 'Prince of Persia: Die vergessene Zeit' als ziemliche Dängelei herausstellt. Sollten beim zocken die Ubisoftserver abschmieren oder nicht erreichbar sein, muss man eine unfreiwillige Pause einlegen.
Beim neusten Anno wird zwar keine ständige Verbindung benötigt, um den Einzelspielermodus zu nutzen, doch ohne Internet ist zum Beispiel die Arche, welche als Basis genutzt wird, nicht mehr vorhanden. Die Gamer Community ist im Aufruhr und schon jetzt wird der Kauf diverser Spieletitel verweigert.



Aktuell ist die Online-Plattform Steam von Valve nahezu konkurrenzlos. Geht es nach den Entwicklern von Electronic Arts, soll diese Vormachtstellung jedoch schon bald der Vergangenheit angehören. Der Publisher präsentierte in diesen Tagen seinen neuen Online-Spieleservice – der auf den Namen Origin hören wird- dieser kann in naher Zukunft mit einigen hochwertigen Titeln glänzen. Unter anderem sollen FIFA 12, Kingdoms of Amalur: Reckoning sowie Battlefield 3 in einer exklusiven Ausgabe über die neue Online-Plattform spielbar sein. Ebenso dürften die Entwickler das lang erwartete Rollenspiel „Star Wars: The Old Republic“ ebenfalls über Origin veröffentlichen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist aber vorerst nur eine Beta-Version der Plattform online. 



