Durch die Umstellung auf den Rapid-Release-Zyklus – sprich alle sechs Wochen erscheint eine neue Version – konnte Mozilla mit seinem Firefox bei den Browsern den zweiten Platz hinter dem Internet Explorer einigermaßen festigen. Obwohl diese Veränderung bei den meisten Nutzern mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen wurde, gibt es weiterhin Bereiche, wo das Non-Profit-Unternehmen noch Aufholbedarf hat. In erster Linie betrifft dies vor allem den Markt der mobilen Geräte. Bis zum heutigen Tag gibt es von Firefox nämlich keine spezielle entwickelte Smartphone-Version. Plötzlich werden bei Mozilla nun aber alle Hebel in Bewegung gesetzt, um so schnell wie mögliche eine mobile Ausgabe des Browsers an den Start zu bringen. Dies bestätigte Gary Kovacs – Vorstandsvorsitzender des Unternehmens – in diesen Tagen.
In einem relativ ausführlichen Interview erklärte Kovacs zudem, weshalb er unbedingt eine Smartphone-Version von Mozilla Firefox realisieren möchte. Er möchte nicht mehr weiter mitansehen, dass ein immer größerer Bereich unseres Lebens von dem kommerziell orientierte Unternehmen Google bestimmt wird.

