
Firefox sitzt nun garantiert mit nahezu 25% mit am Tisch, während Google Chrome die zweite Liga vor Safari und Opera mit 6,73% anführt. Starcounter meldet sogar einen noch geringeren Abstand: Explorer 51% und Firefox ungefähr 33%.

Zach Whittaker nimmt an, dass Firefox den Internet Explorer bis zum Ende 2012 einholen wird und während die Fans von Google jubeln, fragst du dich vielleicht: Und wenn interessiert das? Immerhin hat der Explorer im April mehr Desktops erobert als sein Rivale. Softpedia sieht darin einen Sieg für Microsoft.

Ja, das klingt ein wenig politisch und genau das ist der Punkt. In diesem Fall sind Marktanteile eine Art politische Macht; es geht um die Zukunft des Internets.
Die Idee von einem offenen Codec konnte sich nur deshalb entwickeln, da Firefox ein gewichtiges Wort mitzureden hat. Aus diesem Grund ist die Unterstützung von Firefox für Ogg Theora von Bedeutung, während die Entscheidung von Microsoft sich nur auf H.264 zu bauen, weniger bedeutsam ist.

Oder Sicherheit. Die Schwierigkeiten des Explorers mit Firefox wären eigentlich das Problem von Mozilla, wenn der Marktanteil von Microsoft bei mehr als 90% liegen würde.
Standards unter HTML5 sollen eigentlich Gegenstand von Verhandlungen, hochkarätige Diskussionen über technische Exzellenz sein. Tatsächlich sind sie politische Machtkämpfe und so wirken die Marktanteile der Browser wie Umfragewerte und stärken die, die Boden gutmachen können.


Kommentare
Bei der Leistung von Microsofts Internet Explorer 8 ist es wirklich erstaunlich, dass ihn noch so viele Leute benutzen. Derdurchschnittliche Benutzer ist wohl auch im schnelllebigen Bereich der Browser etwas langsam.
Warum wäre der Abstieg denn nun bedeutend?
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