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Computerspielfirmen bestätigen die Sozialnetzwerkpläne von Google

Zurselben Zeit im letzten Monat begannen Gerüchte zu kursieren, dass Google die Einführung eines Sozialnetzwerks plane. Diese Information erreichte uns dank einiger prominenter Persönlichkeiten wie Kevin Rose von Digg, die Informationen an die Öffentlichkeit durchsickern ließen. Diesen Gerüchten zufolge wird der Facebook-Rivale „Google Me“ heißen und dort weitermachen wo andere Sozialnetzwerkinitiativen von Google wie „Buzz“ aufgehört haben.

Dank eines aktuellen Beitrags in The Wall Street Journal gewinnen die Gerüchte wieder zunehmend an Brisanz. Die Zeitung interviewte neulich den Firmenboss Eric Schmidt, der sich selbstverständlich weigerte jene Gerüchte zu bestätigen. Als der Reporter für diese Zeitung jedoch fragte, ob ein solcher Service in die Fußstapfen des Erfolgsunternehmens „Facebook“ treten würde, sagte Schmidt, dass „die Welt nicht eine Kopie desselben Services benötigt.“

Während Schmidt nicht offen darüber spricht, so tun es jedoch einige Drittpartei-Computerspielfirmen. Angaben zufolge spricht Google mit einer Reihe von Computerspiel-Produzenten, darunter Playdom, Electronic Arts und Zynga, über solch einen neuen Service. Anonymen Quellen des „Journals“ zufolge sucht das Unternehmen nach Inhalten für eine Webseite, die über den Horizont von Computerspielen hinausgeht.

Die Spiele werden angeblich eine wesentliche Rolle für das Unternehmen bei der Planung eines neuen Sozialnetzwerkes spielen. Ähnlich wie Facebook mit Spielen wie Zyngas äußerst beliebten „Farmville“, soll das Sozialnetzwerk verschiedenen Online-Multiplayergames zum Durchbruch verhelfen.

Wie kürzlich bekanntgegeben, weigerte sich Schmidt eine bestehende Partnerschaft mit Zynga zu bestätigen, doch sagte er dem „Journal“, dass eine zukünftige Partnerschaft mit Zynga zu erwarten ist“.
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3. Aug 2010, 13:31

Kommentare

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volume 4. Aug 2010, 10:54

Es war schon ja lange klar dass Google es nicht einfach so lassen wird und ein eigenes Social Network irgendwann aufzubauen versucht. Doch Google kommt zu spät, wie ich finde. Etwas neues muss her.

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Hookey 5. Aug 2010, 20:50

Hier muss ich zustimmen. Die Frage ist tatsächlich, inwieweit Google selbst mit einem neuen Netzwerk über bestehende Portale hinausgehen und wirklich etwas vollkommen Neuartiges erschaffen kann.

Wobei der Riecher natürlich absolut richtig ist: Computerspiele preschen zur Zeit immer noch auf ihrer Erfolgswelle nach vorn.Ein vorzeitiges Ende lässt sich momentan nicht absehen. Gerade Social Games wie Farmville und Co sind im Trend.

Was aber will Google mehr bieten als das übliche Sharing, Multiplayer-Gaming, usw.? Müsste man hier nicht bei den Games selbst ansetzen?

Interessant wäre es meiner Ansicht nach, darüber hinaus vielleicht User generated Content für die Spiele anzubieten, die User zum Mitgestalten, quasi zum Modden zu animieren. Das wiederum setzt natürlich das Einverständnis der jeweiligen Publisher voraus und in diesem Punkt stellen sich immer noch viele Unternehmen quer.

Fakt ist, das in der Tat eine neue, oder zumindest erweiterte Partizipationsform her muss, damit Google doch noch erfolgreich auf den Zug der Social Networks aufspringen kann.


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