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Demonstrieren 2.0

Nachdem vor einiger Zeit in Sozialen Netzwerken die User mobil gemacht wurden um Led Zeppelins Stairway to Heaven auf den ersten Platz zu pushen gibt es seit 8. Mai ein bedeutend wichtigeren online Flash Mop der ungeahnt große Kreise zieht.

Demonstrieren 2.0
In der Facebook Gruppe "Kein Facebook für Nazis" haben sich innerhalb einer Woche über 180.000 Personen zusammengefunden um gegen das Profil der NPD auf Facebook zu demonstrieren, dabei hat jeder, auch unabhängig von der Facebook Gruppe "Kein Facebook für Nazis", die Möglichkeit auf dem Profil der NPD, die Seite zu melden und bei Facebook als Rechtsextrem anzuzeigen.

Ziel der Gruppe ist die Löschung der rechtsextremen Partei auf Facebook, was das Portal bisher leider nicht für notwendig gehalten hat.

Ähnliche Proteste in den VZ Netzwerken waren bereits von Erfolg gekrönt, bleibt nur zu hoffen das Facebook die Proteste erhört und die längst überfälligen Schritte einleitet.

via taz
293 Mal gelesen
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14. Mai 2010, 22:06

Kommentare

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Xarem 14. Mai 2010, 22:26

Ich will hier ganz neutral (irgendwie lustig, ich bin Schweizer) auf folgenden Punkt eingehen:

was das Portal bisher leider nicht für notwendig gehalten hat

Was haltest du davon, dass sich linksextreme Parteien wie "Die Linke" auf Facebook ohne Wiederstand versammeln dürfen?

Wenn Rechtsextreme sich nicht versammeln dürfen, dürften Linksextreme das doch auch nicht? Beide sind aggressiv, beide haben eine radikale Einstellung.

Nur als Gedankenanstoß. Ich befürworte keines der beiden, aber ich bin für die Meinungsfreiheit.

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ben 14. Mai 2010, 23:34

Richtig, Meinungsfreiheit, die Gruppe macht Gebrauch davon und spricht sich gegen die Rechtsextreme Partei aus, jedem steht es frei sich gegen die Linke auszusprechen und eine Löschung in sozialen Netzwerken in denen er sich aufhält anzustreben.
Jeder hat ein ein Recht auf Meinungsfreiheit, Rassismus aber unter dem Banner der Meinungsfreiheit zu verbreiten ist meiner Meinung ein Missbrauch derselben.
Um aber deine Frage noch zu beantworten sehe ich keine Notwendigkeit der Linken auf Facebook Widerstand entgegen zu bringen.


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