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Diablo 3: Blizzard äußert sich zu gehackten Accounts

Diablo 3Immer mehr Spieler von Diablo 3 berichten von gehackten Accounts und nun hat auch Blizzard Entertainment Stellung zum Thema bezogen. Man sieht aber keine Schuld bei sich selbst.

Mit einer sogenannten Man-in-the-Middle-Attacke ist es möglich an die Daten von Diablo 3 Spielern zu kommen und so natürlich auch deren Charaktere zu plündern. Das kann durch einen Keylogger oder einen Trojaner geschehen.

Aktuell wird vermutet, dass es durch eine Sicherheitslücke möglich wäre, die Session ID eines Spiels auszulesen, dann zu übernehmen und durch das Senden dieser Session eben das Spiel zu übernehmen. Betroffene Spieler wurden so aus einem Server geworfen und den Hackern war es möglich die Session-ID zu nutzen, um mit dem Account des vorherigen Mitspielers weiterzuspielen. Dieser Effekt wird durch die Zufalls-Einladungen begünstigt.

Blizzard selbst meint allerdings, dass man das Thema zwar sehr ernst nehmen würde, bisher aber keinen Fall bestätigen könnte, in denen das Passwort nicht auf herkömmliche Weise durch Keylogger oder Trojaner verloren ging. Laut Blizzard wäre es fast schon normal, dass es bei der Veröffentlichung eines neuen Spieles auch zu einem Anstieg solcher Vorfälle kommen würde und genau das eben aktuell auch bei Diablo 3 passieren würde.

Bleibt zu hoffen, dass es wirklich nur durch Trojaner möglich ist. Alternativ müsste man das Sicherheitssystem komplett überdenken und z.B. Smartphone-Token als zusätzliche Sicherheit einführen. 
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22. Mai 2012, 12:09

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