Der beliebte Onlinespeicher-Anbieter Dropbox kann in einer weiteren Finanzierungsrunde 250 Millionen US-Dollar (ca. 180 Millionen Euro) Kapital einsammeln und wächst auf 45 Millionen Benutzer. Alle drei Tage speichert der Dienst weitere 1 Milliarde Dateien und ist damit einer der größten und am meisten genutzen Onlinespeicher der Welt.
Für 2011 erwartet man laut dem CEO Drew Housten und dem Forbes Magazin einen Umsatz von 240 Millionen US-Dollar. Box.net, einer der Konkurrenten von Dropbox schaffte gerade eine erste Finanzierungsrunde mit 81 Millionen US-Dollar und bietet iOS-Benutzern 50GB kostenlosen Speicher an.
Doch auch der Start des iCloud-Dienstes von Apple könnte das Geschäft von Dropbox belasten. Laut Gerüchten hatte Apple 2009 sogar versucht den Cloudspeicherdienst Dropbox zu übernehmen, doch dies wurde von seiten Dropbox abgelehnt. Damals hatte Steve Jobs davor gewarnt, dass Dropbox nicht wirklich als Produkt sondern als Funktion zu sehen wäre und eben solche Funktionen ließen sich unter anderem Namen ohne Probleme anbieten. Man wolle sich mit dem Kauf lediglich den Weg erleichtern. Ob Dropbox also langfristig auch mit der neuen Konkurrenz profitabel bleiben kann, bleibt abzuwarten.
Aktuell beschäftigt Dropbox ca. 70 Mitarbeiter und konnte bisher insgesamt 257,2 Millionen US-Dollar an Risikokapital einsammeln. Einige Analysten bewerten den Wert von Dropbox auf 4 Milliarden US-Dollar.


Kommentare
Box.net bietet leider kein Dekstopprogram für kostenlosen Accounts. Also man muss alles per Hand hochladen. Daher können sie auch 50GB anbieten. Keiner wird ja so viel hochladen können :)
Kommentieren