x

Einloggen

Hast du noch keinen Account? Jetzt registrieren!

Facebook ist für Phisher attraktiver als Google oder der IRS

Facebook ist für Phisher attraktiver als Google oder der IRS

Kaspersky Lab hat eine Studie durchgeführt, nach der gegen soziale Netzwerke gerichtete Phishingattacken im ersten Quartal 2010 zugenommen haben, insbesondere bei Facebook, das unter den zehn am meisten von Phishing betroffenen Websites an vierter Stelle steht.

Ganz vorne in der Gunst der Phisher steht PayPal, es ist Ziel von mehr als der Hälfte (52,2 %) aller Phishing-Attacken. An zweiter Stelle folgt Ebay mit 13,3 % und dahinter HSBC — als letzter unter den ersten Drei — mit 7,8 %. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass 0,57 % aller weltweit versendeten Emails Links zu Phishing-Sites enthalten.

Dass Facebook auch in dieser Top 10 vertreten ist – als Ziel von 5,7 % aller Angriffe – ist keine so große Überraschung angesichts der vielen Berichte in den Medien über Phishing-Attacken auf Facebook in den letzten Monaten. Vor kurzem wurde sogar der Account von Jim Breyer, Vorstandsmitglied bei Facebook angegriffen – durch eine gefälschte Einladung zu einem Facebook-Event.

Noch bemerkenswerter ist, dass Facebook mehr Angriffe auf sich zieht als Google oder der IRS. Google steht mit 3,1 % an fünfter Stelle der am meisten betroffenen Organisationen, auf den IRS entfallen 2,2 % der Phishing-Attacken.

Ein weiterer Themenschwerpunkt in Kasperskys Studie ist Spam. Es gibt gute Nachrichten von der Spamfront: die Gesamtmenge an Spam steigt nicht mehr weiter an. In der Studie heißt es dazu:
„Durch Sättigungseffekte im Spam-Markt nimmt der Anteil unerwünschter Emails am weltweiten Email-Traffic nicht mehr zu. Dieser hat sich im ersten Quartal 2010 bei ungefähr 85,2 % stabilisiert.“


Facebook ist für Phisher attraktiver als Google oder der IRS
680 Mal gelesen
+3
21. Mai 2010, 19:46

Kommentare

(0)
RSS

Kommentieren

Fett Kursiv Unterstrichen Durchgestrichen   Link Zitieren Code
Ich bin mit den Nutzungsbedingungen einverstanden.
Zukünftige Kommentare zu diesem Beitrag abonnieren (abbestellbar).
 
Bitte klicke jetzt auf den Bestätigungslink in deiner E-Mail.