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Google beendet die beiden Dienste Health und PowerMeter

Google beendet die beiden Dienste Health und PowerMeterDer IT-Riese Google ist in der Regel dafür bekannt, dass er in ziemlich regelmäßigen Abständen sein Imperium erweitert. Den nächsten Schritt zur absoluten Vormachtstellung könnte das Unternehmen durch die Veröffentlichung der sogenannten Chromebooks schaffen. Bei diesen Geräten handelt es sich um Netbooks, die mit dem Google Betriebssystem Chrome OS ausgestattet sind. Der Konzern erhofft sich dadurch von seinen Konkurrenten Microsoft und Linux möglichst viele Marktanteile abzuernten. Unter der beeindruckenden Erfolgsgeschichte Googles schleichen sich aber naturgemäß auch immer wieder Projekte und Services ein, die von den Nutzern nicht ganz so gut aufgenommen werden. Dieses Beispiel trifft etwa auf die beiden Google Dienste Health und PowerMeter zu. Aus Mangel an Popularität hat sich das Unternehmen in diesen Tagen dazu entschlossen, dass diese beiden Dienste ihre Pforten wieder schließen. Die erste Beta-Version von Google Health erschien im Sommer des Jahres 2008. Schon kurz nach dem Release hagelte es enorme Kritik für diesen Dienst. Immerhin mussten zunächst enorm sensible Gesundheitsdaten eingetragen werden, bevor der Service überhaupt in Anspruch genommen werden konnte. Dabei war die Idee von Google gar nicht so schlecht. In Google Health sollten die Internet-Nutzer ihre Gesundheitsdaten und Allergien hinterlegen, damit diese in Notfällen oder bei Arztbesuchen griffbereit vorhanden sind. Abgesehen von den Sicherheitsbedenken der Experten, war Google in diesem Segment noch zusätzlich ein sogenannter Nachzügler. Microsoft – einer der härtesten Konkurrenten Googles am IT-Markt – startete bereits im Oktober 2007 einen ähnlichen Dienst, der auf den Namen HealthVault hört. 
Google beendet die beiden Dienste Health und PowerMeter
Wie in einem Blogbeitrag zu lesen ist, sind die Verantwortlichen des Unternehmens zu dem Entschluss gekommen, dass Google Health einfach nicht die breite Masse anspricht. Zu Beginn habe man noch gehofft, dass sich die Funktionen des Services schnell herumsprechen und auch von den meisten Menschen akzeptiert werden, so der Schreiber. Unter den Fitness-Enthusiasten sowie technisch versierten Patienten wurde Google Health durchaus gut angenommen. Allerdings scheint es der Konzern in gewisser Weise versäumt zu haben, der breiten Masse einen Zugang zu dem Dienst zu verschaffen, mit dem sie auch etwas anfangen können. 
Noch gibt es für die begeisterten Nutzer aber die Möglichkeit, Google Health in Anspruch zu nehmen. Bis einschließlich 01. Januar 2012 wird der Service noch online sein. Wer seine Gesundheitsdaten aber auch nach diesem besagten Termin nutzen möchte, der kann diese bis zum Beginn des Jahres 2013 in verschiedenen Formaten herunterladen. Bei Bedarf lassen sich diese Informationen dann auch in andere Dienste – wie etwa in Microsofts HealthVault – importieren.

Neben Google Health wird aber auch der Dienst PowerMeter von der Online-Bildfläche verschwinden. Mithilfe dieses Services waren die Internet-Nutzer immer über ihren aktuellen Energieverbrauch informiert. Durch diesen Dienst wollte Google seine Nutzer dazu ermutigen, Strom zu sparen und somit einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. 

In der Nachricht des Unternehmens ist davon die Rede, dass das Interesse an Google PowerMeter nicht so schnell gewachsen ist wie erwartet. Aus diesem Grund wird auch dieser Dienst demnächst in den Ruhestand geschickt. Die Schließung von Google PowerMeter wird nach Angaben des Konzerns bereits am 16. September diesen Jahres erfolgen.   

 

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29. Jun 2011, 15:00

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