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Google Music Store öffnet demnächst seine Pforten


Das Imperium von Google könnte innerhalb der kommenden vierzehn Tage wieder ein beträchtliches Stück größer werden. Der Suchmaschinengigant steht nämlich unmittelbar vor der Öffnung des hauseigenen Music Store. Google Music steht den Nutzern zwar schon seit einiger Zeit zur Verfügung, allerdings ist einstweilen nur eine eingeschränkte Nutzung möglich. Bisher lässt sich mit diesem Tool ausschließlich Musik ohne Aufpreis auf einen Server laden. Dies hat den großen Vorteil, dass weltweit von jedem Computer auf die gespeicherten Musik-Dateien zugegriffen werden kann. Doch schon bald kommt eine ganz entscheidende Funktion hinzu. In naher Zukunft sollen im Google Music Store dann tausende Titel zum Download angeboten werden. Dieser Service wird dann allerdings nicht mehr kostenlos sein.

Die Entwickler des Unternehmens arbeiten derzeit noch einer Verknüpfung zwischen dem kommenden Download-Store und dem sozialen Netzwerk Google+. Wie genau das Zusammenspiel dieser beiden Services aussehen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt aber noch unklar. Möglicherweise hält sich Google in diesem Fall aber an das Vorbild anderer Musikdienste. Das beste Beispiel hierfür wäre etwas Spotify, ein Anbieter welcher mit Facebook zusammenarbeitet. Hier wird den Spotify-Nutzern nämlich jederzeit angezeigt, welche  Titel die Facebook-Freunde interessant und hörenswert finden. 

Mit einem baldigen Start des Google Music Store bewegt sich der Konzern aber auf jeden Fall auf sehr dünnem Eis. Bisher haben nämlich erst zwei der vier großen Plattenfirmen ihre Zustimmung zu dem neuen Dienst gegeben. Sowohl Sony wie auch Warner sind aufgrund verschiedener Umstände nicht dazu bereit, eine Kooperation mit Google einzugehen. Sofern sich das Unternehmen dennoch über die fehlende Zustimmung hinwegsetzt, könnte dies finanziell teuer zu stehen kommen. Die zweite Möglichkeit wäre natürlich nur jene Songs anzubieten, dessen Rechte man besitzt. Letzteres würde dann aber höchstwahrscheinlich den potentiellen Nutzern des Dienstes sauer aufstoßen. Immerhin würden in der Datenbank dann etwa die Hälfte aller Titel fehlen.  
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25. Okt 2011, 01:00

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