
Nach Angaben von Goolge wurden nicht nur wie bislang bekannt von WLAN Stationen der Verschlüsselungsstatus der Geräte, die MAC-Adressen und die SSID gespeichert zu haben, sondern auch Nutzdaten wie Fragmente von E-Mails oder Inhalte abgerufener Websites. „Das war ein Fehler, den wir zutiefst bedauern und für den wir um Entschuldigung bitten“ lies Google über seinen Sprecher verlauten.
Angeblich war ein Fehler beim Aufsetzen der Scan-Software für die Aufzeichnung der Daten verantwortlich. Versehentlicherweise floss beim Programmieren der Code eines anderen Projekts in das Programm ein, der den Datenverkehr einer Funkstation vollständig analysieren soll. Google war der Fehler intern aufgefallen, als man sich mit einem Fragenkatalog des Datenschutzbeauftragten Caspar auseinandersetzte.
Bei den gespeicherten Daten handle es normalerweise um Bruchstücke von Nutzungsdaten, weil der eingesetzte Funksender den Empfangskanal 5 Mal pro Sekunde wechselt. Verschlüsselte Daten wurden nicht erfasst.
Google lies verkünden, dass das Unternehmen den Vorfall sehr ernst nehme und die unrechtmäßig gespeicherten Daten nun mit einer externen Partei gelöscht werden.


Kommentare
Ein gefundenes Fressen für die Datenschützer.
MAC, SSID und Verschlüsselungsstatus kann ich noch nachvollziehen. Aber Fragmente von E-Mails und Websites??? Das ist richtig schlimm und klingt nach Sniffing.
Laut golem.de wurden die Daten sowie die Festplatten, auf welchen die Daten gespeichert worden gelöscht, bzw. zerstört.
Bleibt abzuwarten was als nächstes kommt — Mitschneiden von Telefonaten wäre doch noch was
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