Das sieht nicht gerade nach einer Erfolgsstory aus:

Insgesamt hat es Google ziemlich schwer letzte Zeit, sich gegen die jüngeren Konkurenten zu behaupten.
Das beweist unter anderem auch die ebenfalls von Hitwise stammende Analyse der Marktanteile von Google und Facebook. Im März 2010 hat Facebook zum ersten Mal Google (auch wenn nur knapp) überholt.

Dann kam der große Misserfolg mit Google Buzz. Viele private Informationen der GMail Nutzer waren plötzlich ohne Weiteres frei zugänglich. Das zwingte Google sogar zum Rückzieher: eine Möglichkeit Buzz komplett zu deaktivieren wurde schließlich doch eingebaut.
Nun scheint so, als ob aus Google Wave eher ein Plätschern als eine Flut geworden ist. Vielleicht kann einer oder anderer sich noch daran erinnern, wie hoch die Interesse am neuen Dienst im Mai vergangenes Jahres war. Jeder wollte Wave ausprobieren. Und bei den meisten ist es auch beim nur Ausprobieren geblieben.
Viele, die mit Google Wave paar Mal rumgespielt haben, stellten sich die gleichen Fragen:
Wie schützt man sich vor Spam?
Wo findet man Leute, die es ebenfalls nutzen?
Und schließlich, für was kann man Wave überhaupt gebrauchen?
Das Ergebnis ist eindeutig: wenn sich nichts ändert wird Google Wave ein weiteres Produkt auf der mittlerweile lang gewordenen Liste der Flop-Projekte des Suchmaschinen-Giganten. Vielleicht sollte man sich Google auf die Sachen konzentrieren, die man wirklich kann: gute und präzise Suchergebnisse liefern.
Oder täusche ich mich und jeder von Euch da draußen nutzt bereits Google Wave in seinem Alltag? Ich wäre für Eure Kommentare sehr dankbar.


Kommentare
Ich nutze gern Google Wave. Allerdings muss man nach jeder Änderung das geschriebene unbedingt speichern. Am schnellsten geht es mit «Shift+Enter». Ansonsten kann alles verloren werden, da es ziemlich oft Abstürze gibt.
Ich hab's auch ausprobiert. Irgendwie viel zu unstabil meiner Meinung nach. Kein Vorzeigeprojekt für Google
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