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Groupon kauft CityDeal - US-Original kommt nach Europa

Groupon kauft CityDeal - US-Original kommt nach Europa
Täglich einen Deal gibt es auf CityDeal. Das Konzept wurde aus den USA kopiert und hier in Deutschland zur Erfolgsgeschichte gemacht. Nun schlägt das US-Original Groupon zurück und kauft kurzerhand CityDeal.
Groupon wird auf 1,35 Milliarden US-Dollar bewertet und nun wurde bekannt, dass die Amerikaner die deutsche Kopie CityDeal gekauft haben. Hinter Groupon stehen unter anderem Investoren wie Battery Ventures und Digital Sky Technologies aus Russland.

Citydeal ist erst im Januar gestartet mit einer Startinvestition von 4 Millionen Euro und bietet in mittlerweile 80 europäischen Städten seine Deals an. Das Prinzip ist einfach: Kunde kauft Gutschein bei CityDeal und spart dann bis zu 70% bei der Einlösung des Gutscheines. Hinter CityDeal stehen die Samwer Brüder, Holtzbrinck und Otto eVentures, die mittlerweile rund 20 Millionen Dollar in das Unternehmen eingebracht haben.

Mittlerweile beschäftigt CityDeal 600 Mitarbeiter, während Groupon "nur" 300 Beschäftigte zählt. CityDeal soll kurzfristig ein "ReBranding" auf Groupon bekommen und so wird Groupon von einem auf den nächsten Tag in 18 Ländern und 140 Städten vertreten sein, darunter die USA, Kanada, Deutschland, Spanien, Großbritanien und demnächst auch Norwegen und Belgien.

Über den Kaufpreis wurde stillschweigen vereinbart.
757 Mal gelesen
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17. Mai 2010, 18:02

Kommentare

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dent 17. Mai 2010, 18:12

Ich bin sehr gespannt welche Auswirkungen dies auf CityDeal haben wird. Selber habe ich schon des öfteren bei Ihnen gekauft und war mit den Angeboten und auch dem Support vollstens zufrieden. So bezog ich damals einen Starbucks Gutschein im Wert von 5€ für 1€, der dann aufgrund gescheiteter Verhandlungen mit Starbucks nicht geliefert werden konnte. Doch CityDeal zeigte sich hier kulant und überwies mir kurzerhand die 5€ bar.
Der Kaufpreis dieses doch recht jungen Unternehmens würde mich brennend interssieren.

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volume 17. Mai 2010, 18:28

Dieses Startup kenn ich schon etwas länger. Eigentlich eine nette Idee, dass sich auf der Webseite die gleichgesinnten Käufer zusammen schließen können, um eine Massenbestellung zu organisieren. Aber es gilt wie immer: zu schön um wahr zu sein. Viele Gutscheine, die bei CityDeal verkauft werden, sind Vergünstigungen die es eigentlich auch so gibt. Z.B. eine 19 Euro teurere Autowäsche für nur 9 Euro gibt es bei CleanCar immer wenn man dort auch tankt.
Oder ein Sushi-Gutschein für 1/2 Preis gilt dann plötzlich nicht zu Happy Hour. Und so weiter.
Der Erfolg zeigt aber, dass es durch aus viele Menschen gibt, die an solche "Weihnachtsgeschenke" glauben.

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fyn 17. Mai 2010, 20:35

Muss eingestehen, dass ich auch schon das eine oder andere Angebot gut fand. Hab bisher aber nur einmal zugeschlagen und das war nen Kinogutschein für 1,00€. Ich denke da konnte ich nichts verkehrt machen. Die anderen Gutscheinen regen halt an auch mal etwas anderes auszuprobieren. Das Konzept finde ich nicht schlecht.

Fand aber auch schon diese Restaurant-Gutscheinhefte ganz witzig…

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primaer 17. Mai 2010, 18:40

DST investierte vor Kurzem ca 135 Millionen USD in Groupon. Nun wird das Geld ausgegeben. Man spekuliert, dass der Preis für CityDeal im 3-stelligen Millionen Bereich liegt.

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downtown 17. Mai 2010, 18:44

Die Samwer Brüder geben mal wieder Gas. Alando an eBay, StudiVZ an Holtzbrinck und jetzt CityDeals an Groupon, nicht schlecht kann ich nur sagen.

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BaHo 17. Mai 2010, 20:11

Ich würde auch gerne ein paar meiner Ideen für so viel Geld verkaufen :)

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fyn 17. Mai 2010, 20:33

Der eigentliche Witz ist ja, dass die Jungs und Mädels von CityDeal nicht Ihre eigene Idee verkaufen, sondern die Idee des Käufers. Das wäre im Grunde das Selbe, wenn Facebook StudiVZ kaufen würde…

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downtown 17. Mai 2010, 21:00

Eine Idee an sich kostet nichts. Dass man von einem Investor allein für eine gute Idee viel Geld verlangen kann ist ein Irrtum. Hinter CityDeal steckt unheimlich viel Arbeit dahinter (600 Mann Firma muss man erstmal auf die Beine stellen) und relativ große Investitionen (6 Mio. Euro ist nicht gerade wenig). Nun stellt sich die Frage was die Investoren erhofft haben und ob sie mit dem Kauf zufrieden sind. Denn wenn nicht, werden es die zukünftigen Startups hierzulande noch schwerer haben ans Geld heran zu kommen

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Klener 17. Mai 2010, 21:22

Vor allem sollte man aufpassen wem man seine Idee(n) verrät, nacher findet man sie womöglich noch als millionenschweres Projekt wieder, das wäre nicht so schön, oder?


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