
Nach langer Zeit nun hat sich Google geäussert, wie viel Gewinn es aus seinem AdSense-Programm einbehält. Mit diesem Programm wird Werbung auf Webseiten Dritter platziert.
Hier die Details: 32% von Verlegern und 49% von Personen, die AdSense neben dem Google-Suchdienst auf ihrer Webseite integriert haben. Damit können Verleger einen grossen Teil der Einnahmen aus AdSense behalten, auch wenn Google anmerkt, dass mit grossen Webseiten gesonderte Angebote vereinbart werden.
Google veröffentlicht diese Zahlen nach eigenen Aussagen im Geist von mehr Transparenz“, aber nutzt auch die Möglichkeit sich über die Konkurrenz auszulassen. Das Unternehmen schreibt, in einem Blog, wenn man sich verschiedene Bezahlsysteme betrachtet, empfehlen wir sich auf den Gesamtgewinn Ihrer Seite und nicht nur auf die Gewinnbeteiligung zu konzentrieren, die einen falschen Eindruck erwecken könnte. In anderen Worten: Andere Netzwerke bieten vielleicht eine höhere Gewinnbeteiligung, aber sind nicht immer in der Lage ihre Rechnungen einzutreiben.

Bis jetzt lässt sich Google bei der Gewinnaufteilung bei Adsense in den nach eigenen Aussagen „rasant entwickelnden“ Bereichen Mobil, Feed und Spiele nicht in die Karten schauen.
Entsprechen die Zahlen von Google deinen Schätzungen? Lasse mich wissen, was du darüber denkst.


Kommentare
Ohwee, das ist doch ein gutes Stück. Ich hatte auch mal AdSense in einem Forum geschaltet, es hat auch wirklich was gebracht. Aber wenn ich bedenke, dass der selbe Teil in Googles Tasche wanderte, so zeigt mir das wie mächtig doch dieses Tool und vor allem das Unternehmen dahinter ist.
Finde deinen Artikel gut. Vor allem informativ, dass auch mal ganz klar gezeigt zu bekommen.
Ich für meinen Teil finde es aber ok, wieviel Google sich abschneidet. Das machen alle anderen genau so… Nur Google ist damit halt total erfolgreich, weil Sie eben eine so große Masse an Werbung ausliefert. Verteufeln sollte man das ganze allerdings nicht.
Also ich finde den Teil, den Google sich in die eigene Tasche steckt, in Ordnung. Im Vergleich zu kleineren Anbietern sind die Google Server permanent zu erreichen. Das ist der große Vorteil, und auch die kleineren Anbieter nehmen mindestens genauso viel.
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