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Online-Brief der deutschen Post startet Mitte des Jahres

Schon öfters hat man über den neuen Service der Post gemunkelt doch nun soll es langsam Wirklichkeit werden mit dem Online-Brief. Doch was ist der Online-Brief überhaupt? Nun es gibt wohl verschiedene Stufen der Online-Briefe.

Der halb-digitaler Online-Brief
Der halb-digitale Online-Brief wird digital an die deutsche Post übermittelt. Die Post druckt diesen Brief dann aus und lässt ihn von einem Postboten überbringen. Die Kosten hierfür sollen bei 46 Cant liegen. Damit spart sich der Absender neben dem Ausdrucken, dem Briefumschlag, dem Aufkleben der Briefmarke und dem Wegbringen des Briefes noch zusätzlich 9 Cent. Der Empfänger erhält einen Brief aus Papier.

Der reine Online-Brief
Hier wird gar nichts mehr ausgedruckt. Der Absender schickt den Online-Brief als Email ab und der Empfänger bekommt ihn als Email zugestellt. Die Kosten hierfür sollen 22 Cent betragen.

Vorteile von Online-Briefen
Die erste Variante, der halb-digitale Online-Brief ist ja noch sofort nachvollziehbar. Man spart Zeit, Papier und Geld und der Empfänger hat trotzdem einen Brief in der Hand. Doch was unterscheidet den Online-Brief von einer Email? Der Absender ist durch seine Registrierung eindeutig identifizierbar — der Empfänger ebenso. Dies dürfte vor allem im Hinblick auf eine digitale Signatur wichtig werden. Der Absener kann damit das Verschicken und dem Empfang des Briefes bzw der Mail nachweisen.

Fazit:
Für die Post ist es der Versuch nun doch im Web 2.0 Fuß zu fassen, und sich so neuen Geschäftsfelder zu erschließen. Die Preise sind, gerade für den reinen Mailverkehr natürlich hoch; sie stehen aber sicher noch nicht 100%ig fest. Für Geschäftskunden ist schon eine Flatrate im Gespräch. Der Online-Brief wird für den Versand wichtiger Dokumente eine Alternative werden. Für den Massenmarkt und die herkömmlichen Emails ist der Preis, trotz Spamsicherheit, viel zu hoch.
773 Mal gelesen
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8. Feb 2010, 13:34

Kommentare

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volume 8. Feb 2010, 15:14

Ich persönlich finde die ganze Idee hinter den signierten Online-Briefen (sprich Emails) ganz nett. Und dass man den Weg zum Postkasten sparen kann, ist auch ganz gut. Jedoch finde ich die angegebene Preise extrem hoch. Das Ganze wird sich doch nur durchsetzen, wenn es sehr sehr günstig sein wird und wenn man für diese Online-Briefe so bequem wie möglich bezahlen kann.

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netzmelder 9. Feb 2010, 08:47

Die Hslb-Online-Briefe sind dafür doch eigentlich ziemlich günstig. Kann das wirklich stimnmen mit 46Cent? Das wäre ja super. Ist es eigentlich auch möglich PDFs als Print-Brief zu versenden?!

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Tipps-Archiv 9. Feb 2010, 09:05

Die Info kam über dps, und viele Medien haben darüber berichtet. Der Brief für 46 Cent ist ok; der Aufwand ist ja für die Post in etwa gleich. Sie sparen etwas Transport, da sie die Briefe ja zB nicht von Berlin nach München schicken müssen, sondern in München ausdrucken. Dafür kommt der Druckvorgang dazu + Umschlag + Papier. Vor allem für kleine Firmen, die sich so einiges an Arbeit sparen.
Die DE-Mail ist viel zu teuer — das steht in keinem Verhältnis.

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Malaga 9. Feb 2010, 14:28

Ich frage mich, wie soll der Online-Brief funktionieren? Jeder muss sich doch im System anmelden, damit man wirklich jedem die Online-Briefe senden kann und Geld sparen. Oder man macht es wie in der Türkei und druckt die E-Mail-Adresse in den Pass jedes Bürgers.


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