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Retina Display für iPad benötigt keine Auflösungsverdopplung

iPadDas Retina Display im iPhone 4 ist so hochauslösend, dass das menschliche Auge bei normaler Benutzung gar nicht mehr Pixel wahrnehmen könnte. Die ganze Theorie beruht darauf, dass man das iPhone in der Regel mit einem Abstand von mindestens 30cm vom Auge nutzt, was in der Praxis einer normalen Nutzung entsprechen dürfte.

Das ist das revolutionäre an dem Display und trägt sicher auch gut zum Marketing bei. Wenn man nun beim iPad ein Retina Display einführen wollen würde, dann müsste man nicht einfach die Auflösung verdoppeln. Das iPad wird entgegen dem iPhone in der Regel mit einem Abstand von 60 — 90cm vom Auge genutzt. Die Rechnung sieht dementsprechend anders aus und Retina ist schon bei einer geringeren Auflösung erreicht…


Bei 60cm wäre Retina also schon bei ca. 150 PPI erreicht. Das aktuelle iPad hat 132 PPI und damit schon fast auf Retina-Level. Würde man die Auflösung des iPad auf 2048x1576 verdoppeln, dann wäre das Display bei 60cm Abstand schon so hoch auflösend, dass das menschliche Auge den Pixelgewinn gar nicht mehr wahrnehmen könnte.

Deshalb ist es sehr unwahrscheinlich, dass es tatsächlich zu einer Verdopplung kommt. Wenn überhaupt wird man die Auflösung um 10 bis 20% verbessern um auch beim iPad auf "Retina Display"-Niveau zu sein. 
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22. Jan 2011, 11:42

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