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Russischer Hacker verkauft 1,5 Mio. Facebook-Konten

Ein Hacker namens Kirllos hat sich Zugang zu 1,5 Millionen Facebook-Konten verschafft und bietet diese laut den Forschern von VeriSign iDefense nun zu einem unglaublich niedrigen Preis an: 25 $ je 1000 Datensätze von Nutzern mit weniger als 10 Kontakten und 45 $ je 1000 Datensätze von Nutzern mit mehr als 10 Kontakten. Kirllos hat somit schätzungsweise Zugangsdaten von jedem dreihundersten Facebookbenutzer gestohlen.

Russischer Hacker verkauft 1,5 Mio. Facebook-Konten

Die angebotenen Informationen beinhalten Zugangsdaten. Ob die E-Mail-Adressen und Passwörter echt sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Normalerweise werden solche Informationen laut Symantec für 1 $ bis 20 $ pro Konto angeboten. Bis jetzt wurden bereits 700.000 Kontodaten verkauft. Die Angebote für den Kauf dieser Daten wurden, soweit man weiß, alle entfernt.
Benutzer, deren E-Mail-Adressen und Passwörter betroffen sind, riskieren den Verlust Ihrer Identität. Allerdings könnten diese Daten auch für heimtückische Betrugsversuche genutzt werden.

Es scheint, Kirllos hatte zeitweise auch Interesse an iPhone-Anwendungen. Laut einiger Mitglieder von Antichat.ru wurde er in Russland geboren, lebt jetzt in Neuseeland, ist 24 Jahre alt und spricht Englisch und Französisch.

Es ist empfehlenswert Ihr Passwort regelmässig zu ändern. Desweiteren sollten sich Ihre Passwörter für verschiedene Netzwerke unterscheiden. Sie sollten schwierige Passwörter, wenn immer möglich aus Zahlen, Grossbuchstaben und Sonderzeichen wählen. Roboform, PassPack und KeePass sind nur einige der kostenfreien oder günstigen Angebote, die Ihnen bei der sicheren Verwaltung Ihrer Passwörter behilflich ist.

Zusätzlich, empfehlen meine Freunde von Facebook folgendes:
* Verwenden Sie immer einen aktualisierten Browser mit Phishing-Schutz, z.B. Internet Explorer 8 und Firefox 3.6.
* Wählen Sie für jede Webseite einen eigenen Anmeldenamen und Passwörter.
* Prüfen Sie, ob Sie auf der richtigen Facebook-Seite mit der Domäne ‚facebook.com‘ angemeldet sind.
* Vorsicht bei Nachrichten, Beiträgen oder Links, die verdächtig aussehen oder einen zusätzlich Anmeldung erfordern. Auch wenn diese vermeintlich von Ihren Freunden stammen.

Weitere Tipps zum Thema Sicherheit finden Sie im Blog Informationssicherheit und auf der offiziellen Seite von Facebook.
396 Mal gelesen
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29. Apr 2010, 18:21

Kommentare

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fyn 29. Apr 2010, 18:43

Mittlerweile vermutet man, dass es sich nicht um gehackte Accounts sondern um automatisch erstellte handelt. Der "Schwarzmarktwert" dürfte damit ziemlich nahe bei 0 liegen.

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ijon57 29. Apr 2010, 18:50

Das würde den "hohen" Preis erklären ;)

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fyn 29. Apr 2010, 19:26

Grundsätzlich ist es meiner Meinung nach schwierig mit solchen Zugängen dann auch wirklich Geld zu verdienen. Stupider Spam würde sehr schnell auffliegen. Oder sind die Menschen einfach so dumm?

Wenn ich nun plötzlich in meinem Facebook Account posten würde, dass ich die Fälschungen von Viagra total toll finde, dann würde ich meinen Hintern darauf verwetten, dass niemand aus meiner Freundesliste der Kaufempfehlung folgen würde. Aber vielleicht gibt es ja andere Mittel und Wege damit Geld zu verdienen.

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monitoring 29. Apr 2010, 19:43

Man kann auch versuchen, mit diesen Daten den Zugang zu den E-Mail-Konten zu bekommen. Viele Nutzer haben ja überall das gleiche Passwort. Und damit kann man schon vieles tun…

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Bettie 2. Mai 2010, 12:42

Fakt ist, dass es immer sehr gefährlich ist, vor allem wenn man bedenkt dass Facebook und Co heute schon von Personal-Chefs genutzt werden, um etwas mehr über Ihre Bewerber herauszufinden. Erpressung wäre also auch eine Möglichkeit der Hacker um an Geld zu kommen.


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