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Steve Jobs: "Leute die Pornos haben wollen, können ein Android kaufen"

Es tauchen immer wieder Emails auf, die Steve Jobs (CEO bei Apple) persönlich beantwortet haben soll. In dieser Mail ging es um Apples Beschneiden der Inhalte innerhalb des App Store.

Steve Jobs:

Steve Jobs wurde schon einmal nach der Rolle von Apple als moralische Polizei befragt, worauf er antwortete: "Wir glauben, dass wir die moralische Verantwortung haben, Pornos vom iPhone fernzuhalten".

In der aktuellen Mail wird er konkreter: "Leute die Pornos haben wollen, können ein Android kaufen!"

Auf dem iPhone 4.0 OS — Event hatte Jobs noch folgendes von sich gegeben: "Sie wissen, dass es einen Porn-Store für Android gibt. Dort können nur Pornos heruntergeladen werden. Sie können dort Pornos herunterladen, Ihre Kinder können dort Pornos herunterladen. Das ist eine Situation, die wir nicht erreichen wollen, deshalb werden wir sie auch nicht erreichen."

In der eigentlichen Email hatte sich ein Matthew ziemlich deutlich als Apple — Fan dargestellt, aber dennoch die Politik des App Store kritisiert. So wäre ein Comic App von Mark Fiore aus dem App Store geflogen, weil es sich bei den Zeichnungen um politische Satire handelte.
Matthew war sehr wohl dafür, dass man Pornos nicht frei zugänglich machen sollte, aber er war dennoch der Meinung, dass man eben solche Apps auch in getrennten Kategorien anordnen könnte, um Eltern dann zu erlauben eben nur Altersgerechte Applikationen für Ihre Kinder freizugeben.

Jobs Antwort: "Fiore´s App wird in Kürze wieder im Store sein. Das war ein Fehler. Wie auch immer, wir glauben, dass wir eine moralische Verantwortung haben, Pornos vom iPhone fernzuhalten. Leute die Pornos haben wollen, können ein Android kaufen!"

Hier auch noch die Mail im Original. Die Textpassagen oben sind von mir frei übersetzt worden.

Steve Jobs:
1477 Mal gelesen
+6
20. Apr 2010, 11:41

Kommentare

(4)
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-1
v x
zork 20. Apr 2010, 12:04

Ich denke das ist ganz im Sinne der Apple Politik: sich nirgendwo einmischen und voll auf die eigene Fan-Gemeinde setzen. Den meisten Apple-Freaks ist doch so eine Kleinigkeit wie das Verbot von politisch inkorrekten Apps ziemlich schnuppe

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+2
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fyn 20. Apr 2010, 12:19

Naja… Die Jungs und Mädels von Apple mischen sich ja ein. Bei Pornos verstehe ich es ja eigentlich auch noch. Dann werden "Bikini-Girls" aber auch schon als Porno eingestuft. Vielleicht ist das ja sogar noch ganz gut, aber wenn es dann um politische Satire geht, dann ist der Einschnitt schon etwas groß, oder?

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+1
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zork 20. Apr 2010, 12:54

Wie gesagt, ich denke dass Apple sich aus dem ganzen politischen Kramm raushalten will. Das kann ich eigentlich verstehen, so nimmt die Marke keinen Schaden und die Dollars rollen unbeschwert weiter…

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+1
v x
fyn 20. Apr 2010, 15:10

Achso… Jetzt habe ich es verstanden. Da hast du Recht. Das ist unternehmerisch auch nur vernünftig…


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