
Nachdem Lulz Security dann in diesen Tagen ankündigte, dass deren Tätigkeiten nach 50 Tagen nun offiziell eingestellt sind, herrschte bei den Konzernen wieder deutlich mehr Zuversicht. Doch schon am Wochenende gab es schon wieder ein weiteres Opfer dieser üblen Hackangriffe. In diesem Fall hat es den französischen Publisher Ubisoft getroffen. Im Vergleich zu anderen Hackangriffen hält sich der Schaden bei Ubisoft aber zum Glück in Grenzen. Während etwa bei Sony mehrere Millionen Kundendaten in die Hände Dritter gelangt sind, waren es beim französischen Unternehmen nur 800 Kundendaten.
Diese Zahl teilte Ubisoft zumindest in einer aktuellen Stellungnahme mit. Laut Aussage der Verantwortlichen wurden die Daten der Kunden – bestehend aus Benutzernamen, E-Mail-Adresse und Passwort – aus dem Trade-Portal gestohlen. Bei der Anzahl der gestohlenen Daten scheint das Unternehmen zumindest nicht geschummelt zu haben. Die Diebe haben die entwendeten Daten kurze Zeit später im Internet öffentlich gemacht. Zwar werden die betroffenen Kunden nichts mehr davon haben, dennoch hat sich Ubisoft zu neuen Sicherheitsmaßnahmen entschlossen. Seit Anfang der Woche ist die Plattform des Unternehmens mittlerweile vom Netz genommen.
Der Server soll auch erst wieder in den Online-Modus geschickt werden, sofern sämtliche Probleme gelöst werden konnten. Die Techniker des Konzerns arbeiten unterdessen eifrig an einer Lösung. Mit diesem Schritt möchte Ubisoft verhindern, dass – mit Ausnahme des deutschen Trade-Portals – noch weitere Bereiche gehackt und somit noch mehr Kundendaten gestohlen werden können.


Kommentare
Kommentieren