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VZ-Netzwerke werden doch nicht verkauft

VZ-Netzwerke werden doch nicht verkauft

Einst waren die VZ-Netzwerke – bestehend aus StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ – eine ernstzunehmende Konkurrenz für den aktuellen Marktführer Facebook. Doch in den vergangenen Monaten lief es für die Betreiber alles andere als rund. Durch einen hohen Stellenwert des Datenschutzes wollte man sich von der Konkurrenz abheben und so zu neuen Höhenflügen ansetzen. Doch dieser Schuss ging gründlich nach hinten los. Anstatt Facebook einige Besucher abjagen zu können, müssen sich die drei Dienste selbst mit zunehmend sinkenden Zugriffszahlen auseinandersetzen. Dabei wird es nicht gerade zu einem Umschwung beitragen, dass mit Google+ bereits ein weiterer Konkurrent unmittelbar vor dem öffentlichen Start steht. Der Holtzbrinck Verlag- Betreiber aller drei VZ-Netzwerke – wollte zuletzt noch das sinkende Schiff verlassen und hat sich deshalb nach einem neuen Eigentümer umgesehen. Aber selbst aus diesem Vorhaben ist leider nichts geworden. Wie das Manager Magazin in diesen Tagen verkündete, mussten die geplanten Verkaufsabsichten vorerst auf Eis gelegt werden. 

Da seit längerer Zeit kein passendes Angebot für die drei Dienste abgegeben wurde, hat Stefan von Holtzbrinck – Chef des Unternehmens – die zuständige Investmentbank darauf hingewiesen, dass in naher Zukunft nicht mehr nach einem Abnehmer für StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ gesucht werden soll. Zwar seien keine utopischen Preise erwartet worden, dennoch will man sich nicht zu einem Spottpreis von den sozialen Netzwerken trennen. Immerhin wurden vor rund vier Jahr über 100 Millionen Euro alleine für StudiVZ bezahlt. Warum es mit den drei VZ-Netzwerken tatsächlich bergab geht, liegt für viele Experten schon seit längerer Zeit auf der Hand. Anscheinend haben sich die Entwickler viel zu wenig um eine stärkere Interaktivität zwischen Freunden gekümmert. Erst zu einem relativ späten Zeitpunkt wurde überhaupt erst die Möglichkeit geschaffen, Statusmeldungen der befreundeten Nutzer mit einem Kommentar zu versehen.

Bereits beim ersten Anblick machen die drei Webseiten einen wesentlich „steiferen“ Eindruck als der Marktführer Facebook sowie das neue soziale Netzwerk Google+. Nachdem die Verkaufspläne nun scheinbar total über Bord geworfen wurden, soll sich das Design der drei Netzwerke schon bald in einem neuen Gewand präsentieren. Dieser erste Schritt in eine positivere Zukunft soll spätestens bis zum Ende des dritten Quartals erledigt sein. 
1442 Mal gelesen
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27. Jul 2011, 12:00

Kommentare

(1)
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v x
juergen 30. Jul 2011, 16:26

Ich glaube, damit SchülerVZ und Co noch an den Mann gebracht werden, muss derjenige in den letzten Monaten / im letzten Jahr Scheuklappen gehabt haben… gegen Facebook wird es schwer!


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