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Web 2.0 - Was es ist und was es nicht ist

Liest man Web 2.0 fällt einem sofort der letzte Teil des so beliebten Begriffes auf.
Er erinnert an eine Versionsnummer der Softwareentwicklung und steht symbolisch für eine neue Version des Webs da.

Das "Update" beinhaltet nicht nur technische Neuerungen, nein vielmehr auch eine neue Art der Kommunikation und Verbindung der Nutzer.

Markus Angermeier hat eine nette Mindmap zum Thema Web 2.0 unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic License veröffentlicht:
Web 2.0 - Was es ist und was es nicht ist

Auf dieser Mindmap sieht man sehr schön, dass die Benutzerfreundlichkeit und Standardisierung einen wichtigen Punkt spielen, desweiteren stehen AJAX und CSS Design für eine gewisse Dynamik.

Doch auch wenn viele Meinen, das Web 2.0 wäre eine revolutionäre Neuerfindung ist dies nicht ganz richtig.
Auch wenn sich das World Wide Web technisch zu einem sehr mächtigen Medium entwickelt, macht es ebenfalls einen großen Schritt zurück:

Zu Anfängen des WWW's stand der Informationenaustausch an erster Stelle, in den 90ern änderte sich dies allerdings,
sogenannte Browsergames, Minigames, und so weiter, wenn auch nicht so vortschrittlich wie heute, nahmen Überhand.

Mit dem Web 2.0 kehrt der Grundgedanke des Infowechsels jedoch wieder zurück.

Der Vortschritt in die Vergangenheit?
Gewiss, in einem bestimmtem Maße schon, dennoch bringt das Web 2.0 einige Neuerungen.
Soziale Netzwerke wie zum Beispiel Lokalisten, wer-kennt-wen, myspace, usw. sind ebenfalls wichtige Bestandteile unseres Netzes geworden und heute kaum noch weg denkbar.

Jetzt im Moment werden beispielsweise rund 45992 tweets pro Minute gepostet, eine beachtliche Anzahl!
Hier kann man sich den aktuellen "TweeSpeed" anschauen: Tweespeed

258 Mal gelesen
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3. Mai 2010, 19:22

Kommentare

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demo 3. Mai 2010, 20:30

Denke bitte an Tag "cut" nach etwa zwei Absätzen.

<cut>

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Klener 3. Mai 2010, 20:42

Ah, sorry im Eifer ganz vergessen. =)

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downtown 4. Mai 2010, 09:58

Für meinen Geschmack war Web 2.0 viel zu "technisch". Viele haben dann am Ende gedacht, Web 2.0 sei irend welche nette Logos mit Spiegelungen, Layouts mit abgerundeten Ecken und AJAX-getriebene Seiten.
Kommunikation wurde irgend wie dann doch außer Acht gelassen. Tweeter und Facebook machen es uns nun vor, wie es eigentlich sein muss. Aber ich bin der Meinung, dass das eher Web 2.5 ist. Technisch auf dem neusten Stand, aber die ganze Technik erfüllt nicht nur ästhetische Zwecke, sondern dient wirklich einer schnellen und einfachen Kommunikation.
Was kommt? Natürlich Web 3.0 :) Und ich denke, dass wird dann ein großer Schritt Richtung Semantic Web sein. Das brauchen wir aber schon möglichst bald, denn bei "45992 tweets pro Minute" haben wir bald so viele (zugegeben nicht immer nützliche) Daten im Web, dass wir es gar nicht mehr verwalten werden können.

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Klener 4. Mai 2010, 14:04

Da hast du wohl leider recht, sehr sehr viele haben Web 2.0 mit einem gespiegeltem Logo usw. Sucht man nach "Web 2.0 Grafik", so erhält man zur Bestätigung allerdings auch viele solcher Grafiken. Ein gern gesehener Effekt ist ebenfalls der Glas bzw. Spiegeleffekt auf der Grafik selbst, wobei ich sagen muss ich ihn — auch wenn er weniger mit Web 2.0 zu tun hat — ebenfalls schön finde, wenn er nicht gerade übertrieben ist.


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