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Go Yellow bekommt einen neuen Besitzer

Go Yellow bekommt einen neuen Besitzer
Die Beteiligten der 118000 AG hatten in der Vergangenheit mit Sicherheit schon etwas ruhigere Wochen hinter sich. Bis vor kurzem wussten sowohl die Inhaber wie auch die Arbeitnehmer der Auskunft 118000 nicht so recht darüber Bescheid, wie es in Zukunft weitergehen wird. Einige Zeichen deuteten sogar darauf hin, dass in naher Zukunft das komplette Aus erfolgen könnte. Um es aber doch nicht so weit kommen zu lassen, hat die Aktiengesellschaft nun in diesen Tagen die absolute Notbremse gezogen. Klaus Harisch und seine Kollegen mussten sich schweren Herzens von ihrer geliebten Branchen-Auskunft im Internet – Go Yellow – trennen.

Ab dem 01. Januar 2012 geht die Internet-Branchen-Auskunft dann zur Gänze an die 16 GelbeSeiten-Verlage über. Bereits in den vergangenen vier Jahren besaß der Verlag 10 Prozent an Go Yellow GmbH. Allein diese Tatsache hat die Übernahme mit dem kommenden Jahr wesentlich vereinfacht. Bis einschließlich 31. Dezember 2011 besteht noch eine Kooperationsvereinbarung zwischen 118000 AG und dem neuen Eigentümer. Auch wenn der Verkauf von Go Yellow möglicherweise im Herzen schmerzt, der Geldbeutel der Aktiengesellschaft wird sich sichtlich freuen. Im kommenden Jahr werden nämlich rund 5,5 Millionen Euro auf dem Konto eingehen.
Ein wenig überraschend kommt diese Übernahmeaktion aber dennoch. Immerhin waren es ausgerechnet diese beiden Parteien, die in den letzten Wochen nicht sonderlich gut aufeinander zu sprechen waren. Die Verantwortlichen von die 16 GelbeSeiten-Verlage sorgten zu Monatsbeginn für Unmut, da sie Werbeeinträge auf Go Yellow nur noch zu deutlich günstigeren Preisen schalten wollten. Da eine Zustimmung für die Auskunft 118000 das mögliche Ende bedeutet hätte, entschied man sich letzten Endes wohl doch zu einem Verkauf.

Für die 118000 AG hat der Notverkauf aber trotzdem seine guten Seiten. Neben der Aufrechterhaltung der Aktiengesellschaft können auch die beiden Telefonsparprogramme CheapCalls und PeterZahlt weiterhin am Leben erhalten werden. Bevor die Übernahme unter Dach und Fach gebracht wurde, sah die Situation noch ganz anders aus. Noch zu Beginn der vergangenen Woche mussten sich die Verantwortlichen der AG eingestehen, dass die Auskunft höchstwahrscheinlich die nächsten zwei Jahre aus finanzieller Sicht nicht überleben wird. 
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24. Okt 2011, 22:00

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